Dossier

„… Der Premierminister wandte sich am Donnerstagabend an die Bevölkerung. Kurz und bündig gab er zu, dass die Regierung diese Krise nicht bewältigen kann – und die Dinge dem Schicksal überlassen sind (…) Er versprach den Bürgern, die ihre Häuser zerstört sahen, und den Landwirten eine Entschädigung, ohne jedoch konkrete Angaben zu machen. (…) Es wurde berichtet, dass in diesem Jahr die Verträge von 5.000 saisonalen Feuerwehrleuten nicht verlängert wurden, obwohl sie einen wichtigen Beitrag zur Säuberung der Wälder, zur Öffnung von Wegen, zur Einrichtung von Brandabwehrzonen usw. leisten. Die Regierung hatte jedoch im Dezember angekündigt, 5.200 Polizisten einzustellen. Klare Prioritäten…“ Aus dem Beitrag von Georg Brzoska vom 7. August 2021 bei Griechenlandsoli – siehe dazu weitere Berichte und leider auch die Fortsetzung in 2023 sowie in 2024ff:

„Feuerwehrleute gehen nicht zur Arbeit, um nach ihrem Tod zu „Helden“ erklärt zu werden“ (PAME) – doch die Waldbrände von 2026 (und die Regierung?) haben auf Kreta bereits 3 Tote verschuldet Anklage in Griechenland: Lösten fehlerhafte Stromnetz-Installationen Brände aus? „Nicht die Windräder oder Solaranlagen, sondern fehlerhafte Kabel einer Zuleitung lösten Brände aus. Griechische Ermittler nahmen nun die Verantwortlichen fest. (…) Auf Kreta verbrannten zwei Feuerwehrleute in ihrem Einsatzfahrzeug. Der Brand, der sich von Böotien bis West-Attika ausdehnte, forderte bei Psatha ebenfalls zwei Todesopfer. Zwei Feuerlöschhubschrauber kollidierten im Einsatz. Für die griechischen Strafverfolger bedeutet dies, dass sie gegen Brandstifter auch mit dem Vorwurf der fahrlässigen oder gar wegen vorsätzlicher Tötung ermitteln. (…) Nun wird im Land diskutiert, dass zur Brandvorsorge und damit zum Klimaschutz auch die intensivere Überprüfung der Überlandleitungen und der Zuleitungen der Anlagen für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen gehört…“ Artikel von Wassilis Aswestopoulos vom 09. August 2026 in Telepolis Griechenland: Feuerwehrleute von Attika bitten Bevölkerung um Versorgung „Dramatische Waldbrände breiten sich derzeit in Südeuropa aus – von Spanien und Frankreich über Italien bis nach Griechenland. Ganze Landschaften verwandeln sich in Infernos, Tausende Hektar verbrennen, Ortschaften müssen evakuiert werden und Großstädte werden bedroht. Die Feuer wüten mit außergewöhnlicher Intensität und Geschwindigkeit – und das mitten in einer Phase, die eigentlich noch vor dem Höhepunkt der klassischen Waldbrandsaison liegt. Waldbrände sind ein Hauptmerkmal der globalen Umweltkatastrophe. Die Dramatik zeigt, dass sie sich verschärft und fortschreitet.¹ Für die Leserinnen und Leser von Rote Fahne News berichtet Iordanis Georgiou von der Solidaritäts- und Hilfsorganisation Solidarität International (SI) aus Griechenland (…) In den vergangenen zehn Tagen sind fünf Feuerwehrleute an den Brandherden gestorben. Hunderte von Wohnhäusern sind niedergebrannt, eine große Anzahl von Tieren hat ihr Leben verloren. Die Menschen haben alles verloren. Sie weinen, weil der Schmerz sehr groß ist. Wunden, die niemals schließen werden. (…) Bei der Beerdigung der Feuerwehrleute sind die Erklärungen der Regierung heuchlerisch und ihre Krokodilstränen sind nicht mehr zu ertragen. Als vor einem Jahr die Feuerwehrleute für Festanstellungen der Saisonarbeiter kämpften, wurden sie mit Schlagstöcken empfangen und als sie ihre Büroräume betraten, als Eindringlinge bezeichnet. Und heute verrichten die Feuerwehrleute ihren Dienst in den Wäldern und Dörfern von Attika, in Schafställen, wo die Arbeitsbedingungen unzumutbar sind und sowohl die Gesundheit der Beschäftigten als auch die ihrer Angehörigen gefährden, da sie sogar Flöhe und Ähnliches mit nach Hause bringen! In Videos rufen sie die Bevölkerung auf, ihnen Essen und Wasser zu bringen, weil sie keine Versorgung erhalten. Neben der Trauer herrscht auch Wut. Die Solidarität der Bevölkerung ist groß. Gemeinschaftsküchen suchen die Feuerwehrleute auf, damit sie was zu essen bekommen. Im ganzen Land gehen Jugendliche zu den gefährdeten Dörfern und helfen der Landbevölkerung, ihre Häuser und Tiere zu retten…“ Beitrag von Iordanis Georgiou vom 05.08.2026 in rf-news.de Zum tragischen Tod der drei Feuerwehrleute an den Brandfronten in Rethymno und Gythio „Die PAME spricht den Familien und Kollegen der drei Feuerwehrleute, die an den Brandfronten von Rethymno und Gythio ihr Leben verloren haben, ihr tiefes Bedauern und ihr aufrichtiges Beileid aus. Wir wünschen …